Doktorandin im Bereich Interkulturelle Wirtschaftskommunikation (IWK) und Lehrbeauftragte für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik/Auslandsschulwesen und Planungs- /Organisationskompetenz im MA Studiengang "Auslandsgermanistik/Deutsch als Fremd- und Zweitsprache" und Lehramtsergänzungsfach am Institut für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und Interkulturelle Studien an der Universität Jena sowie Lehrbeauftragte im Modul "Cultural Studies / Introduction to Cultural Theory" an der Karlshochschule International University in Karlsruhe

Stelle als Mitarbeiter*in (m/w/d) für Deutsch-dänische – sowie internationale Zusammenarbeit bei der Stadt Flensburg – Bewerbungsfrist 18. Oktober

Bei der Stadt Flensburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Mitarbeiter*in für Deutsch-dänische – sowie internationale Zusammenarbeit (m/w/d) in Vollzeit nach Entgeltgruppe 11 TVöD unbefristet zu besetzen.

Die/der Stelleninhaber/in ist für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf verschiedenen Kooperationsplattformen in den Bereichen wie z.B. Infrastruktur, Tourismus, Wirtschaftsförderung oder Kultur zuständig bzw. begleitet diese. Die/der Stelleninhaber/in ist in allen Belangen der grenzüberschreitenden und internationalen Zusammenarbeit zentrale/r Ansprechpartner/in für die Oberbürgermeisterin und für Vertreter/innen der Kommunalpolitik. 

Ihre Aufgaben: 

  • eigenverantwortliche und selbständige Konzeptionierung und Entwicklung von Projekten und Strategien zur Internationalisierung
  • eigenständige Sachbearbeitung im Rahmen verschiedener grenzüberschreitender Kooperationsplattformen (Interreg, Grenzdreieck Apenrade, Sonderburg und Flensburg, Region Sønderjylland Schleswig), vorwiegend in den Bereichen Infrastruktur, Tourismus und Wirtschaftsförderung
  • Beurteilung von Projektanträgen und –bewertungen (vorwiegend Interreg-Anträge) aus Sicht der Stadt Flensburg, einschl. Controlling der technischen Hilfen und Steuerung in der laufenden Durchführungen des Interreg-Programms
  • Mitwirkung bei der Vorbereitung der neuen INTERREG-Förderperiode 2021-2027
  • laufende Kommunikation und Abstimmung mit diversen Partnerschaften nördlich und südlich der Grenze sowie in- und externen Einrichtungen
  • organisatorische Begleitung der Städtepartnerschaften im internationalen Kontext

Ihr Profil: 

  • abgeschlossenes (Fach-) Hochschulstudium, vorzugsweise in den Fachrichtungen Sozial- und/oder Wirtschaftswissenschaften, Geografie sowie internationale Beziehungen. Besonders erwünscht sind Erfahrungen in der Regionalentwicklung
     
  • Wir erwarten: 
  • Erfahrungen im Projektmanagement, idealerweise im Rahmen von grenzüberschreitenden Projekten
  • verhandlungssichere Sprachkenntnisse in Dänisch und Englisch sowie erweiterte Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache
  • ausgeprägte Auffassungsgabe und Urteilsfähigkeit
  • hohes Maß an kommunikativer und interkultureller Kompetenz
  • Verhandlungsgeschick und die Fähigkeit für kreatives und lösungsorientiertes Handeln
  • Teamfähigkeit
  • Führerschein der Klasse B

Wünschenswert ist außerdem ein grundlegendes fachliches Verständnis für Zusammenhänge wie z. B. aus der internationalen (Wirtschafts-) Politik oder EU-Politik.

Die Aufgabenstellung erfordert, dass Termine flexibel, auch nachmittags und teilweise in den Abendstunden, wahrgenommen werden.

Wir bieten: 

  • ein vielseitiges und abwechslungsreiches Aufgabengebiet, das durch eine konstruktive Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen, diversen Institutionen und Organisationen sowie der politischen Vertretung der Stadt geprägt ist
  • Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD-VKA)
  • jährliche Sonderzahlungen
  • Betriebliche Altersvorsorge des öffentlichen Dienstes
  • Fort- und Weiterbildungsangebote sowie betriebliches Gesundheitsmanagement

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Sönke Krüger (Tel. 0461/85-4085) gerne zur Verfügung.

Der Stadt Flensburg ist es ein wichtiges Anliegen, sich interkulturell zu öffnen. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation entsprechend dem Gleichstellungsgesetz des Landes Schleswig-Holstein vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 18. Oktober 2020 unter Angabe des Kennworts P 08 per E-Mail an personalabteilung@flensburg.de. Dateianhänge bitte ausschließlich im PDF-Format. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir keine Eingangsbestätigungen versenden.

Im Bewerbungsschreiben stellen Sie bitte umfassend dar, aus welchen Gründen Sie sich für die Stelle interessieren (Motivation) und schildern Sie prägnant Ihre Stärken und Kompetenzen. Dabei nehmen Sie bitte Bezug auf das o. g. Aufgaben- und Anforderungsprofil.

Die Personalauswahl ist ca. vier Wochen nach Ausschreibungsende in Form eines Vorstellungsgesprächs vorgesehen.

Stadt Flensburg – Die Oberbürgermeisterin
FB Zentrale Dienste/Personal – 24931 Flensburg
personalabteilung@flensburg.de

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02.-03.12.2020: Kongress „Campus of the Future“ in Dresden

Am 2. und 3. Dezember 2020 findet im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden der Kongress „Campus of the future“ statt. Die Kernthemen drehen sich um Future Skills und der Lernumgebung im 21. Jahrhundert. In Keynotes, Diskussionen und Workshops werden diese beiden Bereiche erkundet. 

Das Programm setzt sich mit den Future Skills und der Lernumgebung im 21. Jahrhundert auseinander. Die Veranstaltung fokussiert sich dabei auf folgende sechs Kernaspekten: Kommunikation, Zusammenarbeit, kritisches Denken, Kreativität, Gemeinschaft und Charakter.

Die Teilnahme am Kongress kostet 495 Euro und eine Registrierung ist noch bis zum 20. November 2020 möglich. Alle Informationen dazu sind unter diesem Link zu finden.

Weitere Informationen zum Kongress

Stelle als Wiss. MitarbeiterIn (m/w/d) für Koordinationsaufgaben im Doppelmasterstudiengang „Interkulturelles Management (International Cultural and Business Studies“ an der Universität Passau – Bewerbungsfrist 1. Oktober

Für Koordinationsaufgaben im Doppelmasterstudiengang „Interkulturelles Management – Kulturwirtschaft (International Cultural and Business Studies)“, den die Universität Passau zusammen mit der Türkisch-Deutschen Universität in Istanbul (TDU) durchführt (DAAD-Projekt), ist zum 1. Dezember 2020 die Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d) mit 50% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit für die Dauer von acht Monaten (mit der Möglichkeit der Verlängerung) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt in Entgeltgruppe 12 des TV-L (bei Bachelorabschluss) und in Entgeltgruppe 13 des TV-L (bei Masterabschluss).

Ihre Aufgaben sind unter anderem die Organisation des deutschen und türkischen Lehrpersonals, des Studienverlaufs, der Lehrveranstaltungen und Prüfungsleistungen, auch in Zusammenarbeit mit dem DAAD sowie die Vorbereitung und wissenschaftliche Begleitung von Veranstaltungen in Istanbul und in Passau.

Ihr Profil:

• Abgeschlossenes Bachelor- oder Masterstudium

• Interesse für die türkisch-deutsche wissenschaftliche Zusammenarbeit

Die Stelle ist für die Besetzung mit schwerbehinderten Menschen geeignet. Diese haben bei der Einstellung Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Personen bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Bei Rückfragen zur Stellenausschreibung senden Sie bitte eine E-Mail an den Projektleiter IKM, Herrn Professor Dr. Ernst Struck (struck@uni-passau.de). Ihre Bewerbung richten Sie bitte per E-Mail mit aussagekräftigen Unterlagen (insbesondere Schul- und Ausbildungszeugnisse, Arbeitszeugnisse) nur im PDF-Format als eine Datei bis zum 1. Oktober 2020 an struck@uni-passau.de.

Ihre elektronische Bewerbung sollte genauso aussagekräftig und professionell gestaltet sein wie eine Bewerbung in Papierform. Diese werden wir spätestens sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens löschen.

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GIGA Fokus Nahost (5/2020) „Europäische Migrationskrisen aus tunesischer und türkischer Sicht“

In der neuen Ausgabe von GIGA Fokus Nahost (5/2020) beschäftigen sich Christiane Fröhlich und Lea Müller-Funk mit dem Schwerpunkt „Europäische Migrationskrisen aus tunesischer und türkischer Sicht“.

Die in der EU dominante Wahrnehmung von Migration als „Krise“ ist ausgesprochen eurozentrisch, da Migrationsbewegungen in Richtung der EU im Vergleich zu Migration innerhalb anderer Weltregionen relativ unbedeutend sind. Wie beurteilen dagegen zentrale Aufnahmestaaten wie Tunesien und die Türkei, die politisch an die EU gebunden sind, Migrationsbewegungen, die innerhalb der EU als „kritisch“ diskutiert werden? Wie schätzen sie die sich daraus ergebenden Migrationsabkommen ein?

Weitere Informationen

CfA: 2 year Postdoctoral and 5-year Research Fellowship Applications at the University of Konstanz – Deadline 15th October

The Zukunftskolleg of the University of Konstanz offers – three 5-year Research Fellowships (any discipline represented at the University of Konstanz) to develop and implement individual research projects and build up their own research group. Fellowships will begin on 1st May 2021 – three 2-year Postdoctoral Fellowships (any discipline represented at the University of Konstanz) to develop and implement individual research projects. Conditionally on the submission of an external grant, the position can be extended for an additional year. Fellowships will begin on 1st April 2021.

Two Postdoctoral Cluster-Zukunftskolleg Fellowships can be funded by the “Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour” directly. An additional Cluster-Zukunftskolleg Fellowship can be funded by the Cluster of Excellence “Politics of Inequality” for projects investigating the political causes and consequences of inequality. Fellowships will begin on 1st April 2021.

Contact Person: Anda Lohan LLM Programme Director for Research and Fellows + 49 7531 88-4821 a.lohan@uni-konstanz.de

Please see the website for further information

Stelle als Referent*in für die Koordination der Mobilität mit Partnerländern (Erasmus KA 107) an der Universität Bonn – Bewerbungsfrist 4. Oktober

Das Dezernat Internationales der Universität Bonn besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet und in Vollzeit eine Stelle als Referent*in für die Koordination der Mobilität mit Partnerländern (Erasmus KA 107) für die Abteilung 6.3 „Internationales Studium in Bonn“. Diese unterstützt die Internationalisierung des Studiums in Bonn und bietet Services für internationale Studierende und Doktoranden in Bonn an. Die Stelle ist zugleich in das dezernatsübergreifende EU-Projektbüro integriert und betreut hier vor allem die studienbezogenen Förderprogramme. Sie übernimmt außerdem die operative Leitung des Betreuungsprogramms für Incoming-Studierende beim fakultätsübergreifenden Programm zum Studierendenaustausch.

Ihre Aufgaben:

 gemeinschaftliche Abfassung von Anträgen mit Instituten und Fakultäten in Abstimmung mit den internationalen Partnern – insbesondere in der Programmlinie Erasmus KA107,

 Unterstützung bei der Konzeption der Projekte, Koordination der Bewerbungsverfahren und Antragstellung sowie Umsetzung erfolgreicher Anträge,

 Beratung, Begleitung und Unterstützung internationaler Austauschstudierender vor und während des Aufenthalts an der Universität Bonn; Unterstützung bei der Wohnungssuche; Durchführung der Orientierungseinheit vor Semesterbeginn,

 Koordination und administrative Durchführung des Programms „Germany in a Global Context“ sowie

 Öffentlichkeitsarbeit in Form von Erstellung und Pflege von Broschüren, Flyern und Informationsblättern sowie des Internetauftritts.

Ihr Profil:

 abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Magister, Diplom, Staatsexamen),

 sehr gute Kenntnisse des deutschen und europäischen Hochschulsystems,

 mindestens drei Jahre Berufserfahrung im Hochschul- und Wissenschaftsmanagement oder verwandten Bereichen,

 einschlägige berufliche Erfahrung in den Bereichen Incoming-Studierende, Projektmanagement sowie Antrags- und Berichtswesen,

 nachgewiesene Deutsch- und Englischkenntnisse mindestens auf Niveau C1; Sprachkenntnisse einer weiteren europäischen Sprache sind wünschenswert,

 Kenntnisse der Mobilitätssoftware mobility online von Vorteil,

 kommunikationsstark und kooperationsfähig, teamfähig und dienstleistungsorientiert,

 sehr gut organisiert, zuverlässig und selbständig sowie Bereitschaft zu Dienstreisen im In- und Ausland.

Wir bieten:

 eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit bei einem der größten Arbeitgeber der Region, Arbeitsplatzsicherheit und Standorttreue,

 flexible Arbeitszeiten,

 Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten,

 betriebliche Altersversorgung (VBL),

 zahlreiche Angebote des Hochschulsports,

 eine sehr gute Verkehrsanbindung bzw. die Möglichkeit, ein VRS-Großkundenticket zu erwerben oder kostengünstige Parkangebote zu nutzen,

 Entgelt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Universität Bonn setzt sich für Diversität und Chancengleichheit ein. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Ihr Ziel ist es, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu erhöhen und deren Karrieren besonders zu fördern. Sie fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerbungen werden in Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz behandelt. Die Bewerbung geeigneter Menschen mit nachgewiesener Schwerbehinderung und diesen gleichgestellten Personen ist besonders willkommen.

Wenn Sie sich für diese Position interessieren, senden Sie bitte Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 4. Oktober 2020 unter Angabe der Kennziffer 128/20/3.42 aus technischen Gründen ausschließlich in einer zusammengeführten PDF-Datei per E-Mail an Bewerbung3.4@verwaltung.uni-bonn.de. Für weitere Auskünfte steht Christine Müller (Tel.: 0228 / 73-1966) gerne zur Verfügung.

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Download: IQ konkret Fachmagazin (1/2020) mit dem Schwerpunkt „Vielfalt ist die Zukunft“

Das aktuelle Heft (1/2020) zeigt, weshalb Vielfalt die Zukunft der Beratung ist.

Beratung wurde bereits seit der Gründung des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ im Jahr 2005 als zentrales Instrument definiert, um die berufliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu unterstützen. Die IQ Beratung wurde seither kontinuierlich weiterentwickelt. Dies hat dazu geführt, dass das Beratungsprofil von IQ in Deutschland heute einzigartig ist. Im Heft erläutern Fachleute, weshalb Migrationskompetenz für Berater*innen insgesamt immer wichtiger wird. Außerdem zeigen IQ konkret-Autor*innen, wie das Netzwerk IQ mit seinen Beratungsangeboten in die Fläche geht und seine Zielgruppe auch in den sozialen Medien erreicht – ein Beratungskanal, dessen Bedeutung während der Corona-Pandemie stark zugenommen hat. Ein Experte für elektronische Beratung erklärt im Interview, wie der Umstieg auf digitale Medien gelingen kann. Die aktuelle Ausgabe blickt auch zurück auf die Geschichte der Beratung, die bis zum antiken Orakel von Delphi zurückreicht. In 3000 Jahren des Ratens und Beratens gab es zahlreiche Umbrüche – doch eines blieb immer gleich, die Grundfrage der Beratung: Was soll ich tun?

Weitere Informationen auf der Webseite des Netzwerks Integration durch Qualifizierung

Zum Download der aktuellen IQ Ausgabe

Ausschreibung: Förderpreis für Dissertationen der Sektion Migration und ethnische Minderheiten in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie – Bewerbungsfrist 31. Oktober

Die Sektion Migration und ethnische Minderheiten in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zeichnet Dissertationen aus, die in theoretischer, empirischer und/oder methodologischer Hinsicht einen innovativen und herausragenden Beitrag für die Migrationsforschung leisten. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs auf diesem Gebiet zu fördern. Der Förderpreis wird alle zwei Jahre verliehen, das nächste Mal auf der Frühjahrstagung der Sektion im Jahr 2021.

Die Auswahlkommission wird durch den Sektionsvorstand gebildet. Das Preisgeld beträgt 1000 Euro. Nominierung von Dissertationen Die Dissertation kann von einem Mitglied der Sektion vorgeschlagen oder von den Verfasserinnen und Verfassern selbst eingereicht werden. Zugelassen werden Dissertationen in deutscher und englischer Sprache, die innerhalb der letzten zwei Jahre vor Einreichungsfrist an einer deutschen oder ausländischen Hochschule angenommen und mindestens mit magna cum laude bewertet wurden. Einreichungsfrist: 31. Oktober 2020.

Die folgenden Unterlagen sind per Email im pdf-Format an die Adresse der Sektion sektionmuem@gmx.de zu senden:

• Ein Exemplar der Arbeit

• Promotionszeugnis oder Promotionsurkunde (ggf. vorläufige Bescheinigung über die erfolgreich abgeschlossene Disputation vor der Publikation)

• Mindestens ein Gutachten (in der Regel das Erstgutachten der/des Promotionsbetreuer*in, andere Gutachten sind zulässig)

• Tabellarischer Lebenslauf

• Kurze Begründung, warum die Arbeit einen innovativen und herausragenden Beitrag zur Migrationsforschung darstellt (max. 1 Seite)

Bei Nachfragen stehen Ilka Sommer (ilka.sommer@gmail.com) und Mathias Bös (m.boes@ish.uni-hannover.de) gerne zur Verfügung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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CfP: Int. Tagung „Dynamiken von Mehrsprachigkeit im digitalen öffentlichen Raum“ an der Universität Siegen – Deadline für Abstracts 12. Oktober

Die Universität Siegen veranstaltet vom 27.-29. Mai 2021 eine internationale Tagung zu dem Themenschwerpunkt „Dynamiken von Mehrsprachigkeit im digitalen öffentlichen Raum/Dynamics of multilingualism in the digital public space“.

Mit den Konzepten Mehrsprachigkeit und digitaler öffentlicher Raum bringt die Tagung Bereiche zusammen, die in einem dynamischen Wechselverhältnis stehen und sich gegenseitig bedingen. Der öffentliche Raum lässt sich topographisch und architektonisch als von Gesellschaften geschaffene Lebensräume ebenso beschreiben wie als dynamische gesellschaftliche, politische, künstlerische und mediale Praktiken. Der öffentliche Raum wird damit als wesentliche Kategorie des sozialen Lebens verstanden. Vermittels des Begriffs Öffentlichkeit lassen sich Konstituierungen und Dynamiken von (mehrsprachiger) Kommunikation, von sprachlich-kulturellen Haltungen und Praktiken der Lebensführung und des Zusammenlebens ebenso wie Wandlungen des städtischen und ländlichen Raumes, der Milieus, der (Bildungs-)Institutionen sowie des Verhältnisses zum Privaten oder zum Anderen nachzeichnen.

Die Schaffung, Strukturierung und Nutzung digitaler öffentlicher Räume sowie ihre Wirkung auf bzw. Wechselwirkung mit Dynamiken von Mehrsprachigkeit in ihrer Komplexität zu analysieren, ist eine interdisziplinäre Aufgabe von Sprach-, Literatur-, Medien-, Kulturwissenschaft und Fremdsprachendidaktik. Die jeweiligen Perspektiven auf den Gegenstand Mehrsprachigkeit und digitaler öffentlicher Raum systematisch zusammenzuführen, ist Ziel der Tagung. Das Anliegen der Veranstalter:innen ist es, die Theoriebildung und Forschungspraxis interdisziplinär voranzutreiben sowie Einblicke in international laufende Projekte aus den genannten Disziplinen zu ermöglichen.

Die Tagung fokussiert demgemäß folgende interdisziplinär angelegte Fragen:

  • Wie konstruieren öffentliche / berufliche / ästhetische Kommunikationspraktiken den digitalen öffentlichen Raum?
  • Welche Beschaffenheit und Dynamiken haben diese Kommunikationspraktiken im digitalen öffentlichen Raum im Hinblick auf Ästhetik, Faktizität, Normativität etc.?
  • Mittels welcher Praktiken kann ein Subjekt performativ auf die Konstruktion des digitalen öffentlichen Raumes wirken und welche Grenzen sind ihm gesetzt?
  • Wie kann der digitale öffentliche Raum zu einem Raum der Dialogizität und Heteroglossie gestaltet werden?
  • In welchem (Wechsel)Verhältnis stehen Sprachen des digitalen öffentlichen Raumes zu Sprachen in materiellen öffentlichen Räumen?
  • Welche Bedeutung hat der digitale öffentliche Raum für die Wahrnehmung, Entwicklung und (sprachlich, textuelle, ästhetische, mediale) Darstellung sozio-kultureller und mehrsprachiger Identitäten?
  • Wie können / wie werden digitale Räume sprachlich, medial und ästhetisch für sozio-kulturelle Transformationsprozesse und die Entwicklung von agency und connectivity in kulturellen, beruflichen Zusammenhängen und in Bildungskontexten genutzt?
  • Welche Wirkung haben digitale Räume auf sozio-kulturelle, sprachliche, künstlerisch-ästhetische und (berufs-)identitätskonstituierende Entwicklungsprozesse?

Veranstalter:innen
Prof. Dr. Dagmar Abendroth-Timmer, Didaktik der französischen und spanischen Sprache und Kultur, Universität Siegen
Dr. Tobias Berneiser, Romanische und allgemeine Literaturwissenschaft, Universität Siegen
Dr. Christian Koch, Romanistik/Angewandte Sprachwissenschaft – Didaktik, Universität Siegen
Prof. Dr. Britta Thörle, Romanistik/Angewandte Sprachwissenschaft, Universität Siegen

Kooperationspartner
LANGSCAPE – Networking the International Research Community on Language Acquisition and Language Learning, Internationales Forschungsnetzwerk, https://blogs.hu-berlin.de/langscape/langscape/
ENROPE – European Network for Junior Researchers in the Field of Plurilingualism and Education (Erasmus+ gefördert), https://enrope.eu/

Beitragseinreichung und Tagungsorganisation
Vorträge können in Englisch oder in einer anderen Sprache gehalten werden. Wird eine andere Sprache als Englisch gewählt, sollten Folien oder ein Handout mit englischsprachiger Zusammenfassung zur Verfügung gestellt werden. Die Tagung findet im hybriden Format statt, so dass Vorträge in Präsenz oder über ein Videokonferenzsystem gehalten werden können. Auch die Teilnahme ohne Vortrag ist digital möglich.

Beitragseinreichungen in Form eines Abstracts von max. 300 Wörtern sind elektronisch bis zum 12. Oktober 2020 zu richten an Hélène Perz: perz@romanistik.uni-siegen. Eine Rückmeldung nach Begutachtung erfolgt per E-Mail bis Ende Oktober 2020. Es wird darum gebeten, bereits anzugeben, ob eine Teilnahme vor Ort oder per Videokonferenz beabsichtigt wird. Eine Kongresspublikation ist vorgesehen.

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