19.-21.05.2019: KMK-PAD Fachtagung „Lernen wie Erasmus – denn Austausch bildet“ des Pädagogischen Austauschdienstes in Bonn – Anmeldefrist 1. April

Die Fachtagung „Lernen wie Erasmus – denn Austausch bildet!“ des Pädagogischen Austauschdienstes vom 19. bis 21. Mai 2019 stellt das EU-Programm Erasmus+ und seine Möglichkeiten für Schulen in den Fokus. Interessierte Lehrkräfte und Schulleitungen können sich noch bis zum 1. April zur Teilnahme anmelden.

Gemeinsame Werte zu fördern, kritisches Denken und Medienkompetenz sowie inklusive Bildung und den interkulturellen Dialog zu stärken – das sind elementare Bildungsziele für die Zukunft Europas. Aber wie können diese abstrakten Ziele in der schulischen Praxis umgesetzt werden? Der PAD möchte mit seiner diesjährigen Fachtagung die Möglichkeiten des Schulaustauschs im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ sichtbar machen und im Dialog mit Schulen, Schulbehörden und Partnereinrichtungen weiterentwickeln. Eingeladen sind insbesondere Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, die sich für eine erstmalige Antragstellung bei Erasmus+ interessieren.

Die Tagungsteilnehmer werden der Frage nachgehen, wie Partnerschaftsarbeit, Austauschprojekte und Schüleraufenthalte im Ausland erfolgreich gestaltet werden können. Dies erfolgt sowohl im Hinblick auf die Lernerfolge einzelner Schülerinnen und Schüler als auch auf die Lehrkräfte und die Schule selbst. Neben dem praxisbezogenen Austausch zur Umsetzung europäischer Projekte an Schulen bleibt auch Raum zur Diskussion inhaltlicher Fragen: Welche Möglichkeiten bieten Austauschprojekte für kulturelle, interkulturelle und diversitätsbewusste Bildung? Wie gelingen inklusive Ansätze kultureller Bildung?

Die Organisatoren freuen sich insbesondere über die Teilnahme von Schulvertretern aus Schulformen der Primarstufe und der Sekundarstufe I, aus Schulen mit sonderpädagogischem Schwerpunkt und aus Schulen in sozial benachteiligten Quartieren.

Veranstaltungsort
Gustav-Stresemann-Institut
Langer Grabenweg 68
53175 Bonn
Ansprechperson:
Katharina Fahr
Mail: katharina.fahr@kmk.org

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19. – 21.09.2019: 19. Internationale und interdisziplinäre Jahrestagung des Forschungsnetzwerks „Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation“ (EUKO) an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU)

Wirtschaftskommunikation und Mobilität

Mobilität ist ein Hauptcharakteristikum des aktuellen Wirtschaftslebens und prägt es in zentralen Bereichen: Unternehmen sind weltweit tätig, ihre Mitarbeiter agieren in multikulturellen Teams, Produkte werden auf dem ganzen Globus vertrieben. Die daraus resultierende Dynamik steht in enger Interaktion mit Sprache und Kommunikation, die einerseits die Basis für die Bewältigung der immer stärkeren internationalen Verflechtung darstellen, andererseits aber auch den Einflüssen der nunmehr geänderten Kommunikationsbedingungen ausgesetzt sind. Die Mobilität von Unternehmen, Personen und Produkten impliziert somit die Mobilität von und in Sprache und Kommunikation.

Von Interesse sind Beiträge z.B. aus folgenden Themenbereichen:

Veränderungen in der internen und externen Unternehmenskommunikation

  • Änderung im Sprach(en)bedarf und in der Sprach(en)politik von Unternehmen
  • Internationalisiertes Berichtswesen (Standardisierung von Terminologien und Textsorten)
  • Betreuung internationaler Kunden und Lieferanten (z. B. Callcenter, soziale Medien, etc.)
  • Virtualisierung durch neue Kommunikationsmedien und ‑praktiken im internen Bereich
  • Automatisierungen kommunikativer Prozesse (z. B. in der Logistik, Kundenbetreuung, etc.)

Implikationen der steigenden Mobilität von Individuen

  • Arbeiten in multikulturellen Teams (Mehrsprachigkeit vs. lingua franca am Arbeitsplatz)
  • Kommunikative Kompetenz jenseits von Sprachkenntnissen
  • Kommunikation – Migration – Integration
  • Tendenzen im modernen Recruiting
  • Innerbetriebliche Mobilität

Entwicklungen in der Produktkommunikation

  • Werbung lokal vs. international
  • Innovative Werbeformen
  • Internationales Naming
  • Kommunikative Prozesse in Produktentwicklung und ‑design
  • Mobilität(slösungen) als Produkt (z. B. Tourismus, Smart Cities, etc.)

 

Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Bitte beachten Sie, dass die meisten Vorträge erfahrungsgemäß mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Deutsch stattfinden werden.

 

Abstract:

Vorschläge zu Vorträgen schicken Sie bitte als ca. 300 Wörter umfassendes Abstract (Format: *.doc bzw. *.docx) bis zum 7. 4. 2019 per E-Mail an: euko-wien@wu.ac.at

 

Zeitplan:

Einreichung Abstracts: bis 7. April 2019

Information über Annahme/Ablehnung des Abstracts: bis 30. April 2019

Anmeldung mit Vortrag: bis 1. Juni 2019

Anmeldung ohne Vortrag: bis 1. August 2019

 

Organisationsteam:

Johannes Schnitzer (Leitung)

Edgar Hoffmann

Peter Handler

Sara Matrisciano

Elisabeth Peters

 

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf unserer Website: https://www.wu.ac.at/bizcomm/events/euko2019/

 

Summer Academy on Intercultural Experience in Karlsruhe (Germany), July 15-26, 2019

Get to know international campus life, meet new people from all over the world, and qualify for a future career in cross-cultural work environments

 

Our living and working environment is affected by globalization and internationalization. Hence, the ability to effectively communicate and deal with others in intercultural settings became a necessity. The Summer Academy on Intercultural Experience is organized since 2010 by InterCultur gGmbH (subsidiary of AFS Germany) and Karlshochschule International University. It brings together young people from all over the world to work together on the following questions: What are major themes in intercultural cooperation and communication? How have international networks changed? What kinds of conflicts arise and how can we deal with them? How do society and organizations react to intercultural challenges in a world of growing complexity and diversity? How can we integrate sustainable solutions in diverse societies? The Summer Academy is characterized by its innovative combination of university lectures and practical workshops. An experiential learning approach, leading to a very deep and lasting understanding of the topic, is addressed!

 

Summer Academy on Intercultural Experience

Karlsruhe (Germany), July 15‒26, 2019

Today’s societies are differentiated up to a very high degree, due to the flux of migration and refugees, but often just because of historical developments that led to the current situation. Influencing factors can be post-colonial politics, economical dynamics, changing awareness of diversity in a specific context, and, of course, the overall globalization of information.

 

Sometimes, intercultural issues derive from differences in the cultural encoding and decoding of our activities. Often, as well, diversity is interpreted as ideology and the encounter of conflicting value systems.

The Summer Academy aims at developing applied solutions for intercultural challenges in business and society, focusing on the topics of international relations and intercultural conflict resolution. Furthermore, it introduces the most important foundations of the study and research on cultural diversity and links it with solutions of sustainable socio-cultural integration in this context.

 

The Academy is being held in English and is open to anyone aged 18–35 with a demonstrable interest in intercultural encounters, especially undergraduate students and young professionals.

Reduced prices for students, volunteers, and employees of non-profit organizations are being offered.

 

Are you interested? Please find more information in the attached flyer as well as on http://www.summeracademy-karlsruhe.org/.

 

+++ Please find more information about our Intercultural Summer Academies here +++

25.-28.09.2019: Kongress „Sprachen, Kulturen, Identitäten: Umbrüche durch Digitalisierung?“ an der Universität Würzburg

Die Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) veranstaltet vom 25.-28. September an der Universität Würzburg einen Kongress mit dem Schwerpunkt „Sprachen, Kulturen, Identitäten: Umbrüche durch Digitalisierung?“. Anmeldungen sind ab Anfang März über die Konferenzseite möglich.

Digitale Formen der Interaktion und Kommunikation, digitale Formen der Inhaltsvermittlung, der Veranschaulichung, der Speicherung von Daten und Informationen haben das menschliche Zusammenleben, Arbeiten, Wirtschaften in den letzten Jahren sehr stark verändert. Diese Umbrüche haben bzw. werden einen großen Einfluss auf Entwicklungen in der Fremdsprachenforschung und ihre Arbeitsfelder haben.
Schon heute kommen Lehr- und Lernmaterialien als komplexe Anwendungen mit animierten Grammatikerläuterungen, individualisier- und programmierbaren Wortschatztrainern, differenzierten Inhalten, Aufgaben- und Übungsangeboten daher und werden durch virtuelle oder reale Tutoren ergänzt. (Außer)schulische Lernorte können durch digitale Anwendungen in ganz neuer Weise genutzt und ergänzt werden. Tests können in digitalisierter Form nicht nur differenzierter angeboten, sondern auch bis ins Detail der Lösungsfindung und Kompetenzentwicklung der Lernersprache ausgewertet werden. Der Unterricht kann Phasen der frontalen Vermittlung von Inhalten in die häusliche Vor- und Nachbereitung auslagern, um so Zeit für die Dinge zu gewinnen, die nur oder besser gemeinsam in der realen Interaktion und Kommunikation gelingen können. All dies kann zu differenzierten Lehr-Lernangeboten ebenso führen, wie zu gläsernen Lernenden und Lehrenden. Dabei entstehen Fragen wie z.B., ob Schülerinnen und Schüler in der Grundschule schon programmieren lernen sollen, ob sie ihr Smartphone in der Schule und in Klassenarbeiten nutzen dürfen, ob die Nutzung digitaler Wörterbücher zu eingeschränkten produktiven Wortschatzkenntnissen führt oder ob die für die Digitalisierung zwangsläufig notwendigen finanziellen Mittel für alle zur Verfügung stehen können, ohne dabei wirtschaftliche und soziale Gräben weiter aufzureißen. Dies alles macht deutlich, dass Digitalisierung auch beim Lehren und Lernen von Fremdsprachen zwar Umbrüche anregt und bisweilen provoziert, dass damit aber noch nicht die Frage beantwortet ist, ob solche Anregungen aufgegriffen werden sollten bzw. wie den gewaltigen Veränderungen sinnvoll begegnet werden kann.

Insgesamt stehen 11 Sektionen zur Auswahl, die den gesamten Bereich des Lernens und Lehrens von Sprachen in seiner Komplexität und Vielfalt mit Blick auf die möglichen, problematischen und wünschenswerten Umbrüche durch Digitalisierung abbilden sollen:

Sektion 1: Lehr-/Lernmaterialien und blended learning (Leitung: Jürgen Kurtz & Christiane Fäcke)
Sektion 2: Neue Lehr-Lernwelten für junge Fremdsprachenlerner und -lernerinnen (Leitung: Jürgen Mertens & Stefanie Frisch)
Sektion 3: Text- und Kulturdidaktik: analog und digital (Leitung: Christiane Lütge & Claus Altmayer)
Sektion 4: Mehrsprachigkeit, plurikulturelle Identitäten und Digitalisierung (Leitung: Birgit Schädlich & Elisabeth Chowanetz)
Sektion 5: Diagnostik, Bewertung, Evaluation: digitale Umbrüche? (Leitung: Olaf Bärenfänger & Claudia Harsch)
Sektion 6: Spannungsfeld von Kompetenzen, Inhalten und Digitalisierung (Leitung: Corinna Koch & Britta Freitag-Hild)
Sektion 7: Digitalisierung und Lehrerbildung (Leitung: Petra Kirchhoff & Mark Bechtel)
Sektion 8: Curriculare Herausforderungen durch Digitalisierung (Leitung: Laurenz Volkmann und Almut Hille)
Sektion 9: Forschungsmethoden/-methodologie (Leitung: Britta Viebrock & Bernd Tesch)
Sektion 10: Erschließung von neuen Lernorten und Lernräumen (Leitung: Jutta Rymarczyk & Diana Feick)
Sektion 11: Heterogenität und Inklusion (Leitung: Thomas Grimm & Grit Mehlhorn)

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‚Projekt – Eine Welt in der Schule -‚ Lehrerfortbildung vom 17. bis 18. Mai 2019 in Würzburg

Mehr Toleranz wagen! Impulse gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
Überregionale Lehrerfortbildung vom 17. bis 18. Mai 2019 in Würzburg

Wie können Schülerinnen und Schüler lernen, sich im Schulalltag für ein tolerantes Miteinander einzusetzen? Dies wird die zentrale Frage sein, mit der wir uns auf der Fortbildung „Mehr Toleranz wagen!“ beschäftigen.

Zu dieser Tagung, die sich an Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule und der Sekundarstufe I richtet, möchten wir Sie herzlichst einladen!

Profitieren können wir von den bereits gemachten Erfahrungen des Modellprojekts „Kinder gegen Rassismus – Kinder für Toleranz“, das im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ zurzeit durchgeführt wird. Unter Federführung des

Centrums für angewandte Politikforschung (C.A.P.) https://www.cap-lmu.de/fgje/projekte-angebote/toleranz.php

in München wurde mit Kooperationspartner/-innen ein Konzept entwickelt und an bayerischen Schulen erprobt. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche gegen Gewalt, Hass und Radikalisierung zu stärken, ihnen Grundzüge der demokratischen Gesellschaft partizipativ zu vermitteln und gemeinsam zu erarbeiten, dass Toleranz stark macht.

Diesen Ansatz, der bereits im 4. Jahrgang erprobt wurde, möchten wir auf der Fortbildung weiterentwickeln. Arbeiten Sie 2 Tage gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie Praktikerinnen und Praktikern an neuen Konzepten.. Auf der Tagung erhalten Sie zunächst eine Einführung in das Thema, in der das Konzept des Modellprojekts und einzelne Elemente daraus vorgestellt werden. Anschließend entwickeln Sie mit Hilfe vorhandener Materialien schülerorientierte Unterrichtsentwürfe für die Grundschule und die Sekundarstufe I.

Ziel unserer Fortbildung ist es, dass Sie mit einer konkreten Umsetzungsidee nach Hause fahren.

Ausführliche Informationen und die Anmeldeunterlagen finden Sie unter

https://www.weltinderschule.uni-bremen.de/aktue_1.htm#LFB

15.-26.07.2019: Summer Academy on Intercultural Experience at Karlshochschule International in Karlsruhe

The Summer Academy on Intercultural Experience takes place from 15th – 26th July and is organized  by InterCultur gGmbH (subsidiary of AFS Germany) and Karlshochschule International University. It approaches relevant topics in the field of intercultural management, communication and training and is intended to foster the intercultural perspective within the field of management studies as well as to develop applied solutions for the problems in business and society.

Track 1: Intercultural Cooperation

  • Intercultural Relations:

This course is focusing on some of the principal rules and ways of entering and administrating international cooperation networks. The topic includes institutional as well as social conditions and constraints on the relationship-building processes. In order to show a complete panorama of the related issues, this course will introduce in some basic terms of political sciences, will sound the frameworks in some societal domains (like media, education, industrial sectors) and will discuss some cases of regional and border-crossing integration processes (e.g. in the EU, but not exclusively). The seminar will as well ask if management and organization are phenomena which can be explained in any context by a ‘typical western perspective’ of rationality, efficiency and effectiveness or if other perspectives are more suitable to guide analysis and problem solving processes.

  • Conflict and Conflict Resolution:

Today’s societies are differentiated up to a very high degree, due to the flux of migration and refugees, but often just because of historical developments that led to the current situation. Influencing factors can be post-colonial politics, economical dynamics, changing awareness of diversity in a specific context, and, of course, the overall globalization of information.Sometimes, intercultural issues derive from differences in the cultural encoding and decoding of our activities. Often, as well, diversity is interpreted as ideology and the encounter of conflicting value systems.This course introduces in the basic terminology of international conflict resolution and peace research, and studies some exemplary cases, e.g. the conflict in Palestine, Timor, North Morocco etc.

 

Track 2: Intercultural Integration

  • Cultural Diversity

This course introduces you to the most important foundations of the study and research on cultural diversity. From the principal understanding, that diversity is a product of socio-communicative processes, we will find ways to develop the standpoint that diversity is an expression of the relational connections between social identities. On the one hand, diversity is an integrating momentum of life that helps us to develop and socialize in specific societal environments. On the other hand, the perceived cultural diversity within the society or within an organization is a result of our own activities and the way we define our relationships. The deeper understanding of this mechanism sheds light on the potentials of diverse socio-cultural configurations.

  • Diversity and Sustainable Integration

The theories of exclusion and inclusion in recent sociological and cultural research (Luhmann, Rathje, and others) clearly show that discrimination and biases in leadership behavior are strongly linked to ideological imprintings and stereotypical social cognitions. This holds true for the respective phenomena all around cultural diversity as well, where “culture” is sometimes mistaken for “power” or “competence”. The development of socio-cultural sustainable solutions in the context of a diverse society that needs integration will help to overcome the categorical underpinnings with regard to the related conflict. This course will treat some of these phenomena with special attention towards migration and intercultural integration.

Please see the website for further information

 

 

26.-27.03.2019: nexus-Jahrestagung „Interdisziplinarität in der Lehre“ an der TU Darmstadt

Die Jahrestagung „Interdisziplinarität in der Lehre“ des Projekts nexus der Hochschulrektorenkonferenz will in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt vom 26.-27. März eine Zwischenbilanz zum Stand der Umsetzung der interdisziplinären Lehre im weiteren Kontext von Kompetenz- und Lernergebnisorientierung in den Hochschulen ziehen. Die Tagung möchte mit einer kritischen Bestandsaufnahme zum weiteren fach- und hochschulübergreifenden Erfahrungsaustausch über gelungene Beispiele für curriculare und didaktische Innovationen in der Hochschullehre zur Verbesserung des Kompetenzerwerbs und des Studienerfolgs anregen. Dabei sollen folgende erkenntnisleitende Fragestellungen im Mittelpunkt der Debatten stehen:

1. Was kann und soll Interdisziplinarität in Lehre und Studium bewirken?
2. Unter welchen Voraussetzungen kann Interdisziplinarität gelingen?
3. Wie kann mit den Unterschieden zwischen fachkulturellen Ansätzen und fächerintegrierenden Lehr- / Lernformaten in den Studiengängen sinnvoll umgegangen werden?
4. Wie trägt interdisziplinäre Lehre zum Kompetenzerwerb der Studierenden sowie der Absolventinnen und Absolventen bei?
5. Wie kann Interdisziplinarität Veränderungsprozesse an den Hochschulen unterstützen?

Am ersten Tag der Veranstaltung werden diese Leitfragen anhand von zwei unterschiedlichen hochschul- und fachübergreifenden Ansätzen und zusätzlich in Fachforen mit Hilfe gelungener Beispiele thematisiert. Am zweiten Veranstaltungstag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im sogenannten nexusCAMP, eines themenspezifischen Barcamp-Formats, die Möglichkeit, für sie relevante Themen zur Zukunft der Interdisziplinarität in Lehre und Studium vorzuschlagen und so neue Aspekte in die Debatte einzubringen bzw. die Diskussionen vom Vortag vertieft weiterzuführen.

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05.-06.04.2019: Mediations-Kongress „Konfliktmanagement der Zukunft“ der Centrale für Mediation (CfM) in München

Der diesjährige Mediations-Kongress vom 5.-6 April in München fühlt den drängendsten Fragen der konsensualen Konfliktlösung auf den Zahn. Wie hat sich der private und gesellschaftliche Umgang der Menschen miteinander in den letzten Jahren verändert? Streiten wir heute anders als gestern? Wie können wir
morgen besser streiten als heute?

Der stete Wandel im menschlichen Konfliktverhalten führt zu dem Bedarf und gleichzeitig zu der Chance, konsensorientierte Verfahren wie die Mediation weiter in unserer Konfliktkultur zu verankern. Das setzt voraus, dass die Mediation auch fit ist für die Bewältigung der Konflikte von morgen.

Wir werden uns damit beschäftigen, wie man medial verschärfte Kommunikation wieder entschärfen kann. Wir werden uns fragen, ob sich die Rolle der Mediatorin für Frauen anders gestaltet als für Männer. Wir werden erörtern, wann in der Mediation Haftungsfallen drohen. Und wir werden überlegen, wie viel Digitalisierung die Mediation verträgt.

Seien Sie gerne mit dabei. Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Beate Gsell und Martin Fries

Prof. Dr. Beate Gsell, Maître en droit , Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht, Europäisches Privat- und Verfahrensrecht an der
Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschäftsführende Direktorin des MuCDR (Munich Center for Dispute Resolution), Richterin am OLG München

PD Dr. Martin Fries, LL.M. (Stanford) Dipl.-Volkswirt, Privatdozent am Institut für Internationales Recht der Ludwig-Maximilians-Universität München

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19.-21.06.2019: Kultursymposium „Die Route wird neu berechnet“ des Goethe-Instituts in Weimar

Unter dem Titel „Die Route wird neu berechnet“ veranstaltet das Goethe-Institut vom 19. bis 21. Juni 2019 ein internationales Kultursymposium in Weimar. Mehr als 300 Teilnehmende aus aller Welt kommen nach Weimar, um sich über die großen Umbrüche unserer Epoche auszutauschen.

Die Route wird neu berechnet – und das global. Mit einer rasanten technologischen Entwicklung, die ungeahnte Möglichkeiten eröffnet und viele neue Fragen aufwirft, geht ein grundlegender Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur einher. Gleichzeitig scheint weltweit der Wunsch nach überschaubaren Verhältnissen zuzunehmen. Einfache Antworten auf eine zunehmend komplexe Welt stehen, nicht nur auf politischem Gebiet, hoch im Kurs.

Das Kultursymposium Weimar ist eine Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts, in der globale Gesellschaftsfragen mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Disziplinen aus der ganzen Welt diskutiert werden. Die Vorträge und Diskussionen des Symposiums werden ergänzt durch ein vielfältiges Begleitprogramm mit Ausstellungen, performativen Formaten, Filmvorführungen und weiteren Angeboten.

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05.-08.03.2019: Tagung „Re-)Generation Hochschullehre: Kontinuität von Bildung, Qualitätsentwicklung und hochschuldidaktischer Praxis“ an der Universität Leipzig

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) findet vom 3.-8. März an der Universität Leipzig statt. InteressentInnen sind herzlich eingeladen an der Tagung teilzunehmen.

In den letzten Jahren sind mit dem Bologna-Prozess und dem Qualitätspakt Lehre langfristige und flächendeckende Maßnahmen zur Verbesserung der Studienbedingungen und der Qualität der Lehre begonnen worden. Dies hat Studium und Lehre noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und so auch zu einer Regeneration der Hochschullehre geführt. Zugleich ist damit aber auch eine neue Generation Hochschullehre entstanden: Bundesweit wurde hochschuldidaktisches Personal eingestellt und an den Hochschulen ist eine neue Generation von Wissenschaftler*innen herangewachsen, die es als selbstverständlich betrachtet, sich für aktuelle und zukünftige Lehraufgaben zu qualifizieren, und die Bereitstellung von entsprechenden Weiterbildungs- und Beratungsangeboten als gegeben ansieht.

Anknüpfend an das Positionspapier 2020 der dghd und den Kölner Katalog zur Hochschullehre soll auf der dghd-Jahrestagung 2019 daher auf sieben Jahre Qualitätspakt Lehre zurückgeblickt und Wege aufgezeigt werden, wie dieser in dauerhafte Strukturen überführt werden kann.

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