Zuwanderungsprozesse in ländliche Räume und ihre Protagonisten sind vielfältig und bieten die Chance, ländliche Gebiete zukunftsfest zu machen. Die Kurz-Expertise bringt Zuwanderungsprozesse mit Fragen ländlicher Entwicklung in Verbindung und verknüpft Auswirkungen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Gesundheit, Bildung und Sprache, räumliche Mobilität und soziale und politische Teilhabe mit den Herausforderungen und Chancen von Zuwanderung. Good Practice-Beispiele, die auf Anwerbung von potentiellen Rückkehrern und Neuzuwandernden sowie das Halten von Neuzugewanderten in der Region abzielen, zeigen, dass vor Ort bereits diverse Maßnahmen umgesetzt werden, die diese Personen unterstützen. Die Kurz-Expertise formuliert abschließend Handlungsempfehlungen für einen ganzheitlichen Umgang mit dem Thema Zuwanderung auf dem Land, die sich an Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft richten.
Kategorie: Interkulturelle News
Podcast „Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Mehr Chancen für ausländische Fachkräfte“
Beschleunigte Verfahren, mehr Unterstützung bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse: Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz sende die richtigen Signale, so die Rechtsanwältin Bettina Offer im Deutschlandfunk. Fehlentscheidungen der Behörden könnten Arbeitgeber aber immer noch nicht anfechten.
Podcast „Alltagserfahrungen: Wie leben Muslime in Deutschland?“
Sie erleben Solidarität und Vorurteile, werden als Bereicherung oder Bedrohung wahrgenommen und sind immer wieder Opfer von Anschlägen: Die knapp fünf Millionen Muslime in Deutschland. Was antimuslimischer Rassismus mit ihnen macht und wie integriert sie sich fühlen, darüber wissen wir wenig.
Während es der ersten Generation der Muslime in Deutschland oft darum ging, Moscheen zu bauen und Schutzräume zu schaffen, setzen sich Vertreter der jüngeren Generation verstärkt für gleiche Rechte ein. In einer religiös und kulturell vielfältiger gewordenen Gesellschaft soll sich auch die Vielfalt ihrer Lebenswirklichkeit abbilden und nicht auf Kopftuchdebatten beschränken, sagen sie.
Wie wichtig ist ihnen ihr Glaube und wie leben Muslime ihn heute? Welche Erfahrungen machen sie in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft? Wieviel Austausch gibt es mit Menschen anderer Religionen und wie können gegenseitige Vorurteile abgebaut werden?
Gepsrächsgäste in dem ca. 70-minütigen Podcast sind:
- Dr. Yasemin El-Menouar, Senior Expert, Religion, Werte und Gesellschaft, Bertelsmann Stiftung
- Soufeina Hamed, Illustratorin und Comic-Künstlerin, Berlin
- Tuncay Nazik, im Vorstand der Islamischen Gemeinde Herne-Röhlinghausen
Stelle als Projektmanager*in für den Bereich Kultur beim studierendenWERK BERLIN – Bewerbungsfrist 12. März
Das studierendenWERK BERLIN besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Berlin eine Stelle als Projektmanager*in im Bereich Kultur.
Ihr Profil:
- Abgeschlossenes Studium (FH/Bachelor) in Kultur-/ Veranstaltungsmanagement oder nachweislich vergleichbare Qualifikation
- Berufserfahrung im eigenverantwortlichen Projektmanagement von kulturellen Veranstaltungen
- Zertifizierung als Veranstaltungsleiter*in, Erfahrung im Umgang mit Veranstaltungstechnik oder vergleichbares von Vorteil
- Anwendungssicherer Umgang mit MS Office, Photoshop, InDesign, Content-Managementsystemen
- Sehr gutes Zeitmanagement und Flexibilität
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse; Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache von Vorteil
Ihre Aufgaben:
- Idee, Umsetzung, Evaluation und Weiterentwicklung von kulturellen Projekten und Veranstaltungen mit und für Studierende
- Leitung von Veranstaltungen sowie Gewährleistung der Veranstaltungssicherheit
- Einhaltung von rechtlichen Vorgaben (Nutzungsrechte, Persönlichkeitsrechte, geistiges Eigentum u.ä.)
- Administrative Tätigkeiten unter Berücksichtigung der Vorgaben für den öffentlichen Dienst
- Layouten von Werbemitteln unter Verwendung von Templates (Print/ Online)
- Aufbau und Pflege von Kooperationen
Was wir Ihnen bieten:
Als moderner Arbeitgeber handeln wir erfolgsorientiert und verantwortungsvoll. Wir verbinden die Verlässlichkeit eines öffentlichen Arbeitgebers mit modernen, flexiblen Dienstleistungen in dem besonderen Arbeitsumfeld am Hochschulcampus. Tarifliche Bezahlung, attraktive Zusatzleistungen und Fortbildungsangebote sind keine Theorie, sondern Praxis.
Eingruppierung EG 9c TVöD-Übernahme-TV studierendenWERK BERLIN | Vollzeit: 39 h | unbefristet | Kennziffer 09/20 | Bewerbungsfrist bis einschließlich: 12. März 2020 | Abteilung: Betreuungsdienste | Bereich: Kultur und Internationales | fachliche Ansprechpartnerin: Mariona Solé Aixás
Podcast „Gespräch mit Prof. Dr. Bernhard Pörksen: ‚Die Kunst des Miteinander-Redens‘ – Auswege aus der Polarisierungsfalle“
Für den Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen ist ein Kennzeichen unserer aufgewühlten Zeit die „große Gereiztheit“.
Wir sind aggressiver geworden und empfindlicher zugleich. Wir müssen daher die Kunst des Miteinander-Redens wieder erlernen.
Podcast „Prof. Dr. Pörksen und Prof. Dr. Schulz von Thun: ‚Die Kunst des Miteinander-Redens‘ Es darf auch härter diskutiert werden“
Der Gesprächsband „Die Kunst des Miteinander-Redens“ von Bernhard Pörksen und Friedemann Schulz von Thun bietet keine einfachen Lösungen. Vielmehr geht es um Differenzierungen – und um die Unterscheidung von Mensch und Meinung.
CfP: Int. Tagung „Interkulturelle Aspekte in der CSR-Kommunikation“ an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) – Deadline für Abstracts 31. März
Das Department für Wirtschaftskommunikation an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) veranstaltet vom 20.-21. November eine Tagung mit dem Schwerpunkt „Interkulturelle Aspekte in der CSR-Kommunikation“.
In den letzten Jahren ist die CSR- bzw. Nachhaltigkeitskommunikation zum Untersuchungsgegenstand einer Vielzahl von Disziplinen geworden, die sich dem Thema mit teils unterschiedlichen, teils aber auch sehr ähnlichen Fragestellungen widmen. Eine dieser Fragestellungen bezieht sich auf den Einfluss, den der kulturelle Kontext der Unternehmen und ihrer Stakeholder auf die Umsetzung von CSR ausübt. Die dabei wirksamen Faktoren sind einerseits aus der kommunikativen Praxis ableitbar, andererseits haben sie Auswirkungen auf die konkrete Textgestaltung.
Ziel dieser Tagung ist es, Forscher aus verschiedenen Disziplinen (Unternehmenskommunikation, Kulturwissenschaften, Management, Marketing, etc.) sowie Fachleute aus der unternehmerischen Praxis zusammenzubringen, um einen breiteren Einblick darüber zu erhalten, wie sich kulturelle Unterschiede in der CSR-Kommunikation manifestieren.
Relevante Themenstellungen sind unter anderem die folgenden:
- Konzeptualisierungen der Begriffe CSR und Nachhaltigkeit
- Veränderung und Entwicklung von CSR- und Nachhaltigkeitskonzepten
- Rechtliche und politische Rahmenbedingungen für CSR
- CSR von multinationalen Unternehmen in verschiedenen Ländern
- CSR- und Nachhaltigkeitsberichterstattung
- Freiwillige vs. obligatorische CSR
- Multimodale und semiotische Aspekte der RSC-Kommunikation
- Soziale Themen in CSR
Organisation:
WU – Wirtschaftsuniversität Wien, Department für Wirtschaftskommunikation
CORESCO (Research Group on CSR Communication)
Abstracts (für eine Präsentation von 30 Minuten):
ca. 300 Wörter; Format *.doc oder *.docx
Einreichungsfrist: 31. März 2020
Abstracts senden Sie bitte an csr-com@wu.ac.at.
Tagungssprachen: Englisch, Deutsch, Spanisch
Call for Participation: Jetzt Aktionen zum 8. Deutschen Diversity-Tag der Charta der Vielfalt e.V. am 26. Mai 2020 anmelden
Der Charta der Vielfalt e. V. ist als Teilprojekt des Förderprogramms IQ Initiator des bundesweiten Deutschen Diversity-Tags, der zum achten Mal am 26. Mai 2020 stattfinden wird. An diesem Aktionstag machen Unternehmen und Institutionen ihr Engagement zum Thema Diversity in internen oder externen Aktionen öffentlich.
Melden Sie Ihre Aktion schon jetzt mit Hilfe unserer Anmeldeformulars an, damit sie auf unserer Aktionslandkarte sichtbar wird – lassen Sie uns eine große mediale Wirkung für Vielfalt und Diversity in der Arbeitswelt erzielen!
Sie wollen sich gern beteiligen, haben aber noch keine konkrete Aktion geplant? Schicken Sie uns trotzdem gerne Ihre Anmeldung. Ideen, Anregungen und gute Hinweise für eigene Aktionen lesen Sie in unserem Ideenfinder. Bei Bedarf stehen wir Ihnen auch persönlich mit Rat und Tat zur Seite.
Falls der 26. Mai 2020 für Ihre Aktion nicht realisierbar ist, können Sie gerne einen alternativen Tag oder Zeitraum wählen und ihre Aktion registrieren.
CfP: Int. Conference ‘Crossroads of Languages and Cultures’ (CLC6): Plurilingualism, Variation, Spaces of Literacy at the University of Cyprus – Extended Deadline for Abstracts 15th March
The 6th International Conference ‘Crossroads of Languages and Cultures’ (CLC6) will take place at the University of Cyprus between 23rd and 25th October 2020. The main theme of CLC6 is the charting of the relationship between plurilingualism, linguistic variation, hybrid linguistic performances and alternative literacies. The hybridity and superdiversity of the contemporary linguistic landscape has been long acknowledged. Do language pedagogies treat language as a complex semiotic resource? Do such pedagogies forge links between pluri- or multilingualism, linguistic variation, translanguaging and alternative literacy practices within and outside of the school context? Do such extant models ultimately debunk dominant literacy policies and practices?
We welcome papers on any aspect of multilingualism, linguistic variation and their place in school, at home and in alternative literacy sites. We also welcome proposals for a number of symposia and workshops on these or related themes.
Crossroads CLC6 is organized by the University of Cyprus (www.ucy.ac.cy/en/) and the Open University of Cyprus (https://www.ouc.ac.cy/web/guest/home), with the cooperation of Polydromo (http://polydromo.web.auth.gr/index.php/el-gr/).
Τhe languages of the conference are English and Greek.
Podcast „Rassistische Gewalt – Rechte Gewalt als Konstante deutscher Geschichte“
Rassistisch oder nationalistisch motivierte Gewalt ist als Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte noch kaum erforscht. Aber auch die Geschichte von Solidarität und Gegenwehr der Opfer ist erst lückenhaft dokumentiert. Der „Zeithistorische Arbeitskreis Extreme Rechte“ versucht eine Bestandsaufnahme.