W1 Professur für Communication Studies: Information Society in Ibero-America“ an der Universität Heidelberg- Bewerbungsfrist 15. Juli

Die Neuphilologische Fakultät der Universität Heidelberg und das Heidelberg Center for IberoAmerican Studies laden ein zur Bewerbung für eine Juniorprofessur (W1) „Communication Studies: Information Society in Ibero-America” Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Besetzung erfolgt auf Zeit zunächst für vier Jahre. Eine Verlängerung um weitere zwei Jahre ist nach positiver Evaluation vorgesehen. Bei Erfüllung der allgemeinen beamten- und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen kann die Ernennung im Beamtenverhältnis auf Zeit erfolgen.

Die Juniorprofessur ist am Heidelberg Center for Ibero-American Studies (HCIAS) angesiedelt und der Neuphilologischen Fakultät zugehörig. Das HCIAS ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität, das die Ibero-Amerika-bezogene Forschung unterschiedlicher Institute bündelt und ein einzigartiges Spektrum an fachlicher Expertise zur Bearbeitung interdisziplinärer Fragestellungen zu dieser Makroregion nutzt. Der/die erfolgreiche Kandidat/in forscht und lehrt im Bereich der Kommunikationsforschung, mit einer Spezialisierung auf Lateinamerika. Er/sie setzt individuelle und kooperative Lehr- und Forschungsvorhaben um, die sowohl mit Blick auf Lateinamerika als auch auf damit verbundene regionale Kontexte insbesondere die Entwicklung der Informationsgesellschaft, der Kommunikationsmedien und sozialen Netzwerke sowie die gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen kommunikativer Interaktionen fokussieren. Für den /die erfolgreiche/n Kandidaten/Kandidatin gelten die Bestimmungen der Neuphilologischen Fakultät für die akademische Selbstverwaltung, Lehre und Prüfungsfunktionen.

Er/sie wird in den B.A.- und M.A.-Studiengängen und Promotionsprogrammen des HCIAS und des Instituts für Übersetzen und Dolmetschen der Neuphilologischen Fakultät Lehrveranstaltungen in englischer Sprache anbieten. Die Lehrverpflichtung beträgt derzeit nach der Lehrverpflichtungsverordnung des Landes Baden-Württemberg vor der Evaluation vier, danach sechs Semesterwochenstunden. Voraussetzungen: Vorausgesetzt werden eine herausragende Dissertation in der Kommunikationswissenschaft, der Medienforschung oder in einem verwandten Bereich, Lehrerfahrung und -kompetenzen in englischer Sprache, exzellente Veröffentlichungen und ein herausragendes Forschungsprofil in den jeweiligen Bereichen. Sehr gute Kenntnisse des Spanischen und/oder Portugiesischen sowie des Deutschen sind von Vorteil. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphasen zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben.

Die Universität Heidelberg strebt einen höheren Anteil von Frauen in den Bereichen, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind, an. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen werden besonders um ihre Bewerbung gebeten. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, Lehrevaluationen (sofern vorhanden), Zeugnisse, zwei Empfehlungsschreiben (direkt von den Gutachtern an die Fakultät zu senden), eine repräsentative Forschungsarbeit, Aussagen zu den Lehr- und Forschungszielen werden elektronisch (bitte als EIN PDF-Dokument) erbeten bis zum 15. Juli 2020 an den Dekan der Neuphilologischen Fakultät, Prof. Dr. Robert Folger, Voßstr. 2, Geb. 37, 69115 Heidelberg (neuphil-fak@uni-hd.de). Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Francisco Moreno-Fernández, hcias-jobs@uniheidelberg.de.

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Über Alexandra Stang

Doktorandin im Bereich Interkulturelle Wirtschaftskommunikation (IWK) und Lehrbeauftragte für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik/Auslandsschulwesen und Planungs- /Organisationskompetenz im MA Studiengang "Auslandsgermanistik/Deutsch als Fremd- und Zweitsprache" und Lehramtsergänzungsfach am Institut für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und Interkulturelle Studien an der Universität Jena
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